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Juni 2007 28. Juni 07 Ach war unser Garten wunderschön! Romantisch zugewachsen mit Blumen und Kräutern, die Rosenbüsche sahen ganz verwunschen aus – es blühte und duftete überall! Und nun dies: ein Sturm wie sonst hier nur im November oder Februar bekannt. Blätter auf dem Boden wie im Herbst, aber als Färberin hat man ja schnell einige Körbe zum Sammeln parat! Viele Walnussblätter mit kleinen Zweigen dran, die noch entrindet werden können und eine Menge kleiner unreifer Nüsschen, Apfelbaumblätter, Haselnussblätter, Birnenblätter – alles zum Färben! Auf dem Speicher können die Blätter trocknen. Auch für die Lindenblüten braucht Armin diesmal nicht aufs Dach zu steigen! Man braucht sich nur zu bücken, kleine Äste und Zweige aufsammeln und die Blüten abzupfen. Meine Dörrgeräte sind in ununterbochenem Einsatz. Aber leider auch: Die Stockrosen liegen platt auf dem Boden, ebenso die Königskerzen, von den Rosenbüschen sind die meisten Blüten abgerissen, dazu noch ganze Triebe, überhaupt die Stauden: alle platt und was vorher angebunden war ist abgebrochen oder umgeknickt. Die reifenden Samenstände des Färberwaid: abgebrochen. Nur die neuen Spiraltomatenstäbe haben gehalten! Immerhin. Nun muss ich mich beeilen und doch noch schnell ein bisschen Ordnung schaffen bevor mein Blaufärbe-Kurs anfängt, aber Fotos mag ich nicht machen von der Verheerung! |