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Heft 22 - Frühling 2008   PDF  Drucken  E-mail 

"Mit wenig Geld"

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So viel Schönes liegt in der Natur kostenlos "rum". Holz, Rindenstücke, Wurzeln, bei denen man bei genauem Betrachten ein Gesicht erkennen kann, eine Tierfigur oder einen Zwerg. Manchmal sind kleine Verfeinerungsarbeiten nötig, manchmal nicht einmal das. Kostenlose Dekoration für Haus und Garten - und Spaziergänge unter dem Gesichtspunkt des Findens machen nicht nur Kindern doppelt Spaß.


Wer sagt denn, dass ein Spinnrad immer teuer sein muss? Es geht auch anders: Marke Eigenbau ist angesagt. Heliane Keller erzählt, mit welcher Fantasie ihr Bruder Spinnräder in den 1970ern gebaut hat, mit was er sich beholfen hat, wie er Probleme gelöst hat. Ein guter Faden lässt sich auch auf diesen Rädern spinnen.




Quilten und Patchwork ist eine Technik, die ursprünglich eine Stoffresteverwertung war. Man wäre gar nicht auf die Idee gekommen, dafür Stoffe neu zu kaufen. Genommen wurde, was da war. Alte Hemden, Schürzen, Bettwäsche, etc., die nicht mehr geflickt werden konnten. Dass diese Grundidee auch heutzutage ihre Berechtigung hat, werden Sie sehen bei der Entstehung eines Erinnerungsquilts "Grandmother's Flowergarden".


Eine der ersten wild blühenden Frühlingsblumen ist der Huflattich. Schon Dioskurides im 1. Jh. n. Chr. beschrieb seine Heilkräfte. Heutzutage leistet er gute Dienste bei verschiedenen Erkrankungen der Atemwege. Allerdings macht auch hier die Dosis das Gift - nicht zu lange einnehmen!


Wussten Sie, dass das Rhönschaf zu den ältesten Nutztierrassen Deutschlands zählt? Das Rhönschaf ist ein guter Berggänger, anspruchlos und widerstandsfähig gegen raues, feuchtkaltes und windiges Klima. Die Wolle lässt sich gut verspinnen, filzt aber nicht gut. Manchmal ist dies ja durchaus von Vorteil.


Kochen mit wenig Geld? Sicher kostet es ein bisschen Überlegung und Nachdenken. Aber es lassen sich äußerst leckere Gerichte zubereiten, probieren Sie es aus! Nicht immer ist teuer = gut! Und wer mag schon immer Kaviar oder Haute Cuisine? Kochen Sie lieber ein Mangold-Brennessel-Gratin oder eine Fenchelvitaminbombe.


Kennen Sie die alte Handarbeitstechnik Patning? Konni Sswat-Mollwitz hat diese Technik in Schweden wieder entdeckt und stellt sie Ihnen vor. Ähnlich der Stricklieseltechnik, allerdings auf einem langen Brett wird ein Gewebe "geschlungen". Alles, was gestrickt werden kann, kann auch gepatet werden! Nötig sind dazu nur ein Holzbrett mit Stiften und eine Holzstricknadel.


Ala kiiz und Shirdak - Kirgistan und Schweiz - Jurte und filzen. Sonja Weichelt berichtet vom Besuch kirgisischer Filzerinnen in der Schweiz, vom Aufbau der großen Jurte, vom Leben in der Jurte, von den verschiedenen Techniken der Filzherstellung.





Weben Sie Ihre eigenen Flickenteppiche. Resteverwertung der schönen Art. Was gibt es dabei zu beachten? Wie kann man sich die Arbeit leichter machen? Welche Materialien eignen sich oder können kombiniert werden? Selbst ein Hinweis zum Waschen der Teppiche fehlt nicht. Worauf warten Sie noch?


Was haben Hexen, Zauberlehrlinge, Catweazle und Reitstallbesitzer gemeinsam? Genau - den Reisigbesen. Woraus werden sie gemacht? Wann war der Höhepunkt des Besenbinderhandwerks? Welche Bräuche ranken sich um den Besen und was ist eine Besenklammer? Und wenn Sie danach mal keinen Besen fressen...


Immer wieder taucht die Frage beim Spinnen auf: Langer oder kurzer Auszug. Immer wieder besteht gerade bei Anfängern eine Unsicherheit. Was sind die Unterschiede? Was sind die Vorteile der einzelnen Techniken und für welche Wolle ist was besser geeignet? Wir klären Sie auf.




Sie haben einen hellen Pullover, eine Jacke oder Socken, die Ihnen nicht mehr gefällt? Sie haben aber weder Geld noch Lust, sich neue Wolle zu kaufen und neu zu stricken? Dann überfärben Sie doch Ihr fertiges Strickstück! Mit Walnuss ist das auf einfachste und billigste Art möglich.


Bringen Sie frischen Wind in Ihre Wohnung und filzen Sie sich einen frühlingshaften Tischläufer. Für das hauchdünne Teil ist nur wenig Wolle nötig. Natürlich ist das Motiv austauschbar, seien Sie kreativ! Wir haben für Sie eine Tulpe ausgewählt.


Alle Handarbeiterinnen haben Wollreste daheim. Und wenn schon Ebbe im Geldbeutel ist - so lässt sich doch manches Schöne aus Wollresten stricken. Ein Koboldpulli für einen kleinen Feger aus der Verwandtschaft wird der Hingucker. Und mit jedem Wollrest, den Sie verstricken, suchen Sie sich ein anderes Muster aus. So wird auch das Stricken nie langweilig.


Und weil Frühling auch untrennbar mit Ostern verbunden ist, listen wir auch in aller Kürze auf, mit welchen Pflanzen und Kräutern Sie Ihre Ostereier auf ganz natürlich Art und Weise färben können. Wer braucht schon Chemie dazu? Und Spaß macht es zudem.



Lesen Sie außerdem:

Mit wenig Geld - andere Zeiten, andere Kulturen
Heilkunde: Kopfschmerzen ade
Weben: Mein Mantelstoff wird gewalkt
Rezepte: Quark macht stark
Wunderbarer Abfall: Kirschkerne
Basteln: Kräuterherz
Naturkosmetik: Apfelessig
Sticken: Mustertuch - Frühlingsteil
Heilkräuter: Kopfschmerzen ade
Weben: Tragriemen für Kiepe
Stricken: Pullover quer gedacht

und vieles mehr...

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