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Heft 23 - Sommer 2008   PDF  Drucken  E-mail 

"Schützen + Bewahren"

 
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Alte Schafrassen vor dem Aussterben schützen - ein Weg dazu ist, Rassen vorzustellen, sie überhaupt wieder bekannt zu machen. Wir stellen Ihnen das Alpine Steinschaf als eine der schützenswerten Rassen vor. Natürlich wie immer mit Faserprobe.


Sich und seine Haut vor Sonne schützen - im Sommer ein wichtiges Thema. Sie erfahren eine Menge über Sonnenstrahlen und wie sie sie nutzen können ohne sich zu schaden. Und wir blicken dabei auch über den Tellerrand hin nach Mali und Thailand und erfahren aus erster Hand, wie die Menschen dort mit dem Thema Sonne umgehen.


Und um nochmal beim Thema Sonnenschutz zu bleiben - häkeln Sie sich doch einen pfiffigen Sommerhut! In welcher Farbe sie das tun, bleibt ja ganz Ihnen überlassen - ein Hingucker wird er auf alle Fälle.



Wir alle stöbern gern auf Flohmärkten oder bei Ebay rum, halten Ausschau nach alten Spinnrädern und manchmal sind die Angebote einfach zu verlockend. Aber - woran erkennen Sie, ob sich ein Kauf lohnt? Ob es ein spinnbares Rad ist oder nur ein Dekorad? Welche Teile lassen sich notfalls leicht ersetzen und wann sollten Sie lieber die Finger vom Kauf lassen? Alte Spinnräder bewahren - ja. Aber mit Bedacht.


Bewahren Sie alte Muster, die Sie irgendwo entdecken. Meike Raßbach hat bei ihrem Streifzug auf der Insel Hiddensee ein Muster für Socken gefunden, das sich zu bewahren lohnt. Ostseewellen hat sie das Muster getauft - holen Sie sich die Wellen auch zu sich!


Vier oder fünf Tomatensorten aus dem Laden, vielleicht noch ein paar mehr auf ausgewählten Märkten, meist war es das schon. Dass es aber hunderte von Tomatensorten gibt, dass es es all diese Sorten von Tomaten, anderen Gemüsen, Getreiden, Obstsorten, Kräutern und Blumen zu bewahren und zu vermehren gilt - dieser Aufgabe stellt sich der österreichische Verein Arche Noah, über den Christine berichtet.


Bewahren Sie Ihr Geld gut auf! Gut, eine Geldkassette kann man nicht immer mit sich rumschleppen. Aber in einer gefilzten Geldbörse sind die Münzen und Scheine auch gut aufgehoben und das auch noch auf besonders schöne Art.


„Das Kreütter Buch, Darinn Underscheidt, Namen vnnd Würckung der Kreutter, Stauden, Hecken vnnd Beumen, sampt jhren Früchten, so inn Deutschen Landen wachsen Durch H. Hieronymum Bock auss langwiriger vnd gewisser erfarung beschrieben“ - so lautet der Titel eines alten Kräuterbuchs. Die Sprache ist schwer zu verstehen - die Inhalte sind oft heute noch genauso aktuell wie damals, und im Zuge der Rückbesinnung auf natürliche Heilkräfte ist das Interesse am traditionellen Heilkräuterwissen groß. Begleiten Sie uns beim Stöbern durch alte Kräuterbücher.


Bewahren sollten wir auch das Wissen um alte Färberezepte. Karin hat eines gefunden, in dem mit Sternmiere gebeizt wird. Sie hat es ausprobiert und gibt ihre eigenen Erfahrungen preis. Und die wunderschönen blau-lila-Farbtöne laden doch wirklich zum Ausprobieren ein.




Wir tun was - das sagten sich einige ältere Frauen im südbadischen Eberfingen und zeigen seither mit großer Geduld Kindern, wie man strickt und häkelt. Und beide Seiten profitieren davon - ein schöner Beleg, dass ein Einsatz für andere immer auch für einen selber positiv wirkt.


Schützen Sie all die Schätze, die sie beim Bummel über den Handwerkermarkt erstehen, oder Ihr Strickzeug, das Sie zum Handarbeitstreffen mit Freundinnen mitnehmen, in einer selbstgenähten Tasche aus alten Jeans oder einer selbst gewebten Tasche aus bunten Resten.




Auch zuhause gibt es allerhand aufzubewahren. Die vielen kleinen Dinge, die sich im Lauf eines Sammlerlebens zu uns gesellen. Schützen und bewahren Sie sie auf - in Beuteln, Dosen oder einer Bonbonniere. Wussten Sie, wie der Name Bonbonniere entstand? Was befand sich im Lederbeutel, der neben dem Mann aus dem Eis gefunden wurde? Und was hat unser heutiges Girokonto mit den alten Ägyptern zu tun?


Das interessiert Sie nicht die Bohne? Von wegen! Wenn Sie bisher achtlos beim Kochen die Bohnenkerne übergangen haben, dann sollten Sie unsere Rezepte rund um die gehaltvollen Hülsenfrüchte zum Anlass nehmen, sich auf neue kulinarische Geschmacksrichtungen einzustellen - und gleichzeitig dabei helfen, die Artenvielfalt der Bohnen zu erhalten. Übrigens: Gerade Stangenbohnen können durchaus auch als Sitzschutz und als blühende Rankpflanze im Garten angebaut werden - mit dem Zusatznutzen Ernte für die Küche.


Lesen Sie außerdem:

Pflanzenportrait: Heidelbeere
Heilkunde: Schafgarbensalbe
Stricken: Kindertop
Gartenwächter
Cerid und die Alamannen
Häkeln: Blütenkette
Sticken: Mustertuch - Sommerteil
Spinnen mit der Handspindel
Glosse

und vieles mehr...

Hier können Sie das Sommerheft vorbestellen.



 



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